Salvation Army

Mittwoch, 27.08.2014

 

 

Letzten Donnertsag halfen wir der Kirche von Lucys Gastvater beim Essensverteilen für Obdachlose in Auckland. Das hieß, dass wir erst beim Kochen halfen und uns anschließend an einen Straßenstand stellten, um das Essen an Bedürftige zu verteilen.

Es war eine sehr gute und auch interessante Erfahrung. So bekamen wir eine Seite Neuseelamds zu sehen, die man normalerweise nicht so bemerkt.

Entschuldigung, ich hänge mit dem Blogschreiben etwas hinterher. Am Samstag geht es für mich schon nach Australien, das heißt ich habe gerade leider schon meine letzten Tage hier, was mich sehr traurig macht.

In Australien bleibe ich noch ein paar Tage und dann geht es nächste Woche Donnerstag schon wieder nach Deutschland! Unglaublich! Das ging so schnell!

Bis bald, ich freu mich auf euch,

eure Mascha. 

FreeTravel #Tag 1: Wellington

Freitag, 01.08.2014

                                                                                                                                             -17.08.14-

Kia ora,

letzte Woche Samstag sind wir vom FreeTravel heimgekehrt und langsam aber sicher, hoffe ich, habe ich mich von den Nachwirkungen erholt. Ich war nämlich sehr müde in den letzten Tagen!

Wie dem auch sei, ich habe mich aufgerafft und angefangen, die Fotos zu sortieren um sie für euch hochzuladen. :) Ich entschuldige mich schonmal für die nicht sehr gute Qualität, ich habe schlauerweise die meiste Zeit mit meiner Videokamera fotografiert...

Am Donnerstagabend, den 31. Juli, ging es für uns mit dem Nachtbus von Auckland zur Hauptstadt Wellington, eine Fahrt von 11 Stunden zur Südspitze der Nordinsel.

Auf der Fahrt machten wir eine Pause an der Tankstelle. Warum erzähle ich euch das jetzt? Nun, als ich so da rumsaß und völlig gelangweilt auf den Fernsehbildschirm starrte, sah ich plötzlich meinen Gastvater Jason dort sitzen! Und wenig später war auch meine Gastmutter Cosh in der Show zu sehen!

 

Das war das absolute Highlight unserer Fahrt, den Rest schliefen wir eigentlich, sodass wir gegen 7 Uhr angekamen und der erste aufregende Tag unserer Reise begann. :)

Empfangen wurden wir von einem wirklich starkem Wind, der wohl jeden Tag in der Hauptstadt weht. Wie dieser nette Mann hier, konnte man sich wirklich oft genug gegen den Wind lehnen, ohne Angst haben zu müssen, hinzufallen!

 

Bis ans Ende des Stegs hat sich Lucy dann doch nicht getraut...:D 

 

Das Te Papa Museum, Neuseelands Nationalmuseum, war unsere erste Station. Das wirklich sehr beeindruckende Gebäude wurde übrigens von Scarletts Großvater, der ein bekannter Archtitekt in Neuseeland ist, entworfen! Wow! :)

 

 

Endlich! Der Musikant Aaron bekommt mal wieder die Möglichkeit, Töne klingen zu lassen! :D

Dann auf in den Jungel des Museums!

Und auch Mittelerde ist hier allgegenwärtig...*-*

Vom Dach noch Wellington bestaunt...

...und dann gings auch schon zur nächsten Station: Das Parlament, das einen Bienenstock darstellen soll.

Durch das Parlament ließen wir uns eine kostenlose Führung geben. Leider durfte ich natürlich keine Fotos machen. Es war jedenfalls sehr interessant und wir standen an vielen Orten, wo die Queen bereits stand/saß/ sprach etc.... Außerdem durften wir sogar ins Gremium, was wirklich sehr cool ist! Nur Politiker sahen wir an diesem Freitagmittag eigentlich gar nicht, die sind wohl alle mit dem Wahlkampf beschäftigt oder so...bald sind hier ja Parlamentswahlen! :)

Da ich die einzige war, die eine gebucht hatte, wurde meine Herr der Ringe Movieset-Tour durch Wellington leider abgesagt, sodass ich mit Lucy und Aaron das Cable Car nahm, eine Art Gondel, die uns zu einem tollen Ausblickspunkt über Wellington brachte.

 

 

Von dort aus machte Lucy einen Spaziergang durch den botanischen Garten, was echt toll gewesen sein muss, ihren Fotos und Berichten nach zu urteilen. Vielleicht kann ich bald mal ein paar von ihren Fotos hochladen.

Aaron und ich zogen es vor, einen möglichst schnellen Weg nach unten zu nehmen, um noch rechtzeitig ins Weta Cave Studio zu gelangen. Auch bekannt als das Hollywood Neuseelands, wurden hier viele Ressourcen von Herr der Ringe hergestellt und vorallem Figuren entworfen und animiert! Aber auch andere bekannt Filme wie Avatar, Tim und Struppi oder District 12 wurden hier geschaffen!

Und dann soll mir nochmal einer sagen, ich sei ein Angsthase!

...schade eigentlich, aber seh ich ein...

Mein Schaaaaaatz!!! Und auf denTisch kommt heut ein Fisch, so saftig süüüüüüß! :D

Gandalf der Graue!

 

Und hier nochmal so ziemlich alle in einem Mini-Museum. :)

Diese Fotos sind aus dem echt coolen Souvenirshop neben dem Studio. Im Studio selbst durfte man leider keine Fotos machen. Aber es ist echt beeindruckend, wie viel Aufwand himter einer einzigen Sequenz stecken kann und wie genau kleinste Details verarbeitet sind! Das war echt beeindruckend! :) Und so hatte ich doch noch ein Herr der Ringe Programm. Jihu! :)

So endete auch schon unser erster Tag, ein super Start unseres FreeTravels!

Doch der zweite folgt sogleich...

Rotorua

Sonntag, 20.07.2014

Direkt von Hobbiton ging es dann zu unserer letzten Station: Rotorua. Rotorua ist ein stinkender Ort, denn hier und dort tut sich mal der Boden auf, wo aus der vor Hitze blubbernden Erde Schwefeldaempfe austreten. Schon etwas verrueckt! :D

Dort angekommen, goennten wir uns erstmal ein Bad im Polynesian Spa, wo man in natuerlich erhitzten Pools entspannen kann. Danach kamen wir bei einem aelteren und sehr herzlichen Ehepaar, Ross und Babara, Freunde von Jason, unter. Dort gab es sogar beheizbare Bettlaken! *-*

Am naechsten Morgen sahen wir uns alle gemeinsam DAS Spiel an: Das Fussbalspiel gegen Brasilien. Irgendwann, nach dem vierten oder fuenften Tor, beschloss ich dann, keinen zu schlechten EIndruck von Deutschland zu machen und mich mit dem Jubeln etwas zurueckzuhalten, war doch im Raum inzwischen das Mitgefuehl fuer Brasilien stark gestiegen... 

Dann verabschiedeten wir uns schon von Ross und Babara. Bevor wir abfuhren, half ich noch beim Einladen, was ich lieber haette bleiben lasse sollen! Denn ich war so darauf bedacht, den Kofferraum moeglichst schnell zu schliessen, um zu vermeiden, dass das ganze Gepaeck wieder rausfallen wuerde, dass ich Jasons Kopf nicht sah! Geblutet hat er zum Glueck nicht, aber es muss schon ganz schoen wehgetan haben...ich habe heute noch nen schlechtes Gewissen!

Naja, dann ging es jedenfalls Rotorua entdecken. :)

Dies ist ein Boot der Māori, mit aufwändigen Schnitzereien verziert. Faszinierend!

 

Hier sieht man eines dieser stinkenden, blubbernden, dampfenden Erdlöchern. Anscheinend reichen sie wirklich so tief oder die Erdkruste ist hier so dünn, dass der Schlamm von der Erdwärme erhitzt wird.

 

 

Hier staunen Milly, Scarlett, Ada und Jason. Jason ist übrigens in Rotorua aufgewachsen. :)

 

Ja, es stank! Hier rümpfen Scarlett, Milly und ich die Nase.

 

Ada, Milly, Jason und Scarlett in euphorischer Laune. :D 

Jason, Cosh und Ada genießen die Aussicht auf Rotorua von der Gondel.

Dann ging es auf die Sommerrodelbahn! Milly und ich freuen uns schonmal...

...ich und Scarlett auch.

 Obwohl ich Angsthase am Anfang ziemlich nervös war (ja, sogar Sommerrodelbahnen machen mir Angst) hat die Fahrt runter doch ziemlich Spaß gemacht, sodass ich mir beim zweiten mal übermütig die Profibahn zutraute, hatte Milly doch gemeint, die wäre ziemlich einfach. Grober Fehler: Einfach heißt nicht unbedingt, dass ich es schaffe! :D

Habe die Kurve irgendwo nicht gekriegt und hing dann in der Kurve fest und kam nicht mehr weiter. Und dass ausgerechnet an einer Stelle, wo mich alle Leute im Sessellift perfekt beobachten konnten! Peinlich, peinlich...

 

Ein Jelly Beans Shop! Und das ist eine ganze Statur aus Jelly Beans! 

Danach ging es auch schon wieder heimwärts. Es war eine wunderbare Reise, das erste Mal kam ich aus Auckland raus und bekam einen Eindruck vom Land. Ziemlich grün! :)

Ich bin unglaublich dankbar, dass Scarletts Familie mir so etwas ermöglicht hat! :)

Bis bald,

eure Mascha. 

Deutschland ist Weltmeister!!!

Sonntag, 13.07.2014

Ich habe ganz vergessen zu zeigen, wie wir den Sieg der deutschen Mannschaft gefeiert haben! Nun, wir haben gewartet bis es Abend wird und dann sind wir, das heißt Lucy, Milly und ich in die Stadt feiern gegangen. Ich lass einfach mal die Bilder sprechen. :)

Das Finale schauten wir beim Frühstück.                Ich und Lucy.

Cosh und Jason zauberten ein großartiges

Frühstück!

 

 

 

Milly, Ich und Lucy.

 Milly hat Spaß. :D

 

 

 

 

 der Skytower in Schwarz-Rot-Gold!

Danach gingen Milly und ich mit Cosh und Scarletts ins Kino, um einen Film mit Jason in einer Nebenrolle zu schauen! Dabei handelte es um eine saukomische Horrorkomödie. Ich habe wirklich die ganze Zeit gelacht und will diesen Film unbedingt kaufen, sobald er erhältlich ist! :D

Voilà! Das Ergebnis von 4 Stunden Maske! 

Hobbiton

Dienstag, 08.07.2014

An unserem 3. Reistetag war es dann so weit: Wir fuhren nach Hobbiton! Als grosser Herr der Ringe Fan war ich da schon sehr aufgeregt! ;)

Da der Besuch in Hobbiton nur mit Fuehrung moeglich ist, war es leider auch eine sehr kostspielige Tour, aber da Jason und Cosh darauf bestanden, dass ich keinen Cent bezahle, verzichteten dafuer Jason, Cosh und Ada auf einen Besuch. In Matamata angekommen,, stiegen also nur Scarlett, Milly und ich in den Tourbus.

Und schon standen wir vor den ersten Hobbithoehlen!

 

 

Milly (oben) und Scarlett (unten) versuchten wie Hobbits zu posieren.

 

Und da war es! Wir standen dirket vor Beutelsend, Bilbo Beutlins Heim, von wo aus sein, und spaeter auch Frodos, grosses Abenteuer begann.

Obwohl es sehr kalt und stuermisch war, war es doch  wunderschoen dort. Unglaublich, jetzt im Auenland gewesen zu sein!

Ich bin sehr dankbar dafuer, dass meine Gastfamilie mir das ermoeglicht und somit einen Traum erfuellt hat! :)

Bis bald,

eure Mascha.

Die Bach

Sonntag, 06.07.2014

Hey,

nach langer Zeit und etwas nachtraeglich folgen hier meine Eintraege ueber meine erste Ferienwoche. In dieser Woche hat mich meine Gastfamilie auf eine kleine Reise mitgenommen, die unglaublich war! Ich habe so viel gesehen und erlebt!

Als erstes ging es in die Bach der Familie. Batchs sind kleine Ferienhaeuser,ausserhalb der Staedte und am Strand gelegen, die beinahe jeder Neuseelaender als Zufluchtsort vorm Alltagsstress nutzt.

 

Auf gehts! Den Kofferraum bis zum Anschlag gefuellt als gehe es auf eine monatelange Reise, waren wir nun Abfahrtsbereit! Dort schreitet uebrigens Jason, mein Gastvater. :)

 

Die Bach! Scarletts Grossvater Pete Bossley ist einer der bekanntesten Architekten in Neuseeland und hat unter anderem schon das nationale Museum in Wellington entworfen! Das erklaert auch das super Design dieser Bach. Purer Luxus! :)
Ihn und seine Frau, die auch ziemlich gut deutsch spricht, habe ich auch dort kennengelernt, super nette Leute! :)

  

Der Blick - Ein Traum!

Mein Bett. Abends sieht man von dort die Lichter von Auckland auf der anderen Seite der Bucht leuchten und besser kann man auch morgens nicht aufwachen! :)

Ein Strandspaziergang: Meine Gastschwester Ada, 6 Jahre. Im Hintergrund Jason, meine Gastmutter Cosh und Scarlett.

 

  

Scarlett, Jason und Cosh.

S

Ein paar andere Bachs. So schoen!

Auch hier gibt es Gezeiten, sodass ich an meinem ersten Morgen mit diesem Blick aufwachte. Dort spielen gerade Ada und Cosh.

 

 

Ein Blick auf die Bachs, der bei Flut nicht moeglich ist, denn dann ist dort, wo ich stehe , ueberall Wasser.

 

Ich habe das erste Mal Seesterne gesehen! Ada war der festen Ueberzeugung, dass sie noch leben und wir sie retten muessten. So sammelten wir also fleissig Seesterne vom Boden auf und legten sie ins naechste Priel. Dorthin kam dann erst Mama Seestern, dann Papa Seestern, Baby Seestern, Oma Seestern usw. :)

 

Ada entdeckt den Meeresboden.

 

Insgesamt verbrachten wir zwei sehr entspannte Tage in der Bach, bevor es dann weiter nach Hobbiton und Rotorua ging. Ein Eintrag darueber folgt bald. Jedenfalls habe ich diese beiden entspannten Tage in der Bach in vollen Zuegen genossen! Und den Rest des Urlaubs natuerlich auch...

Bis bald,

eure Mascha.

Mt Eden und Piha

Montag, 30.06.2014

Ich habe wieder ein aufregendes Wochenende hinter mir!

Freitagabend bestiegen Lucy und ich den Mount Eden. Der Vulkan ist mit 196m die höchste natürliche Erhebung Aucklands, von wo aus wir, nachdem wir uns im winterlichen Regenwetter an dessen Spitze gekämpft hatten, einen spaktakulären Blick auf die Stadt und deren Skyline genossen.

Uns bot sich wirklich ein einmaliger Blick, es war bereits Dunkel, sodass die endlosen Vororte sich durch ihre goldenen Lichter wie Sterne zu erkennen gaben und sich bis zum Horizont erstreckten. Inmitten dieses Lichtermeeres erhob sich die Skyline stolz und beeindruckend unmittelbar vor uns. Nur zu unserer Rechten waren keine Lichter, hier deutete sich das Meer an und auf der anderen Seite der Bucht konnte man gerade noch vernebelt einen weiteren Vulkan ausmachen.



20140630-165543-60943281.jpg
Warum beschreibe ich euch das so umständlich? Naja, abgesehen davon, dass ich wirklich sehr beeindruckt war, konnte ich leider keine vernünftigen Fotos schicken, da es schon ziemlich Dunkel war. Also habe gibt es leider nur dieses geklaute Foto. Ich habe aber auf jeden Fall nochmal vor, auf den Mt Eden zu gehen!

Währenddessen war Scarlett auf ihrem Abschlussball.
Nach einer wirklich stressigen Woche, in der sie noch fiebrig aber erfolglos nach einem Kleid gesucht hatte, ging sie nun in einem wunderschönen weißen Kleid ihrer großen Schwester hin. Sie war sogar extra beim Friseur und Make-up Artisten gewesen!

Hier in Neuseeland sind die Bälle nämlich sehr viel wichtiger und größer, als ich es von den deutschen Schulbällen kenne. Es gibt noch strengere, formalere Kleidungsvorschriften, die Bälle selbst sind noch größer und aufwendiger und es werden sogar Ballkönig und -königin gewählt! Außerdem wurden richtig professionelle Fotos geschossen, ich stelle mal hier eins von Scarlett rein, sobald sie es mir geschickt hat.
Leider waren die Eintrittskarten sehr teuer, ansonsten wäre ich auch sehr gern dort hingegangen!

Am Sonntag zeigte meine Gastfamilie mir und Lucy Piha, ein traumhafter Strand, weniger als 30 Minuten von unserer Haustür entfernt! Unglaublich!



20140630-171534-62134697.jpg

20140630-171535-62135631.jpg

20140630-171535-62135316.jpg

20140630-171535-62135004.jpg

20140630-171536-62136290.jpg

20140630-171535-62135967.jpg

20140630-171538-62138485.jpg

20140630-171534-62134316.jpg

Scarlett, Lucy und Milly on Tour.

20140630-171537-62137636.jpg

20140630-171537-62137311.jpg

20140630-171539-62139066.jpg

Pferde! *-*

20140630-171536-62136667.jpg

 

Lucy, Scarlett und Milly.

20140630-171536-62136992.jpg

Jason und Cosh.

20140630-171540-62140380.jpg

20140630-171538-62138777.jpg

Um die Bilder zu vergrößern, klickt sie einfach an. Ich habe diesmal einen Fehler beim Hochladen gemacht, ich hoffe, beim nächsten Mal klappt es wieder besser. :)

Dieses Wochenende hat mir nochmal verdeutlicht wie unendlich glücklich ich sein kann, diese Reise machen zu dürfen und dass ich unglaublich dankbar dafür bin! Danke!

Bald, wenn ich mal ein paar mehr Fotos gemacht habe, folgt auch der versprochene Eintrag über die Schule und den Alltag hier.

Liebe Grüße,

eure Mascha.

Auckland

Samstag, 28.06.2014

So, Jetlag ist nun seid einer Woche überstanden, sodass ich jetzt meinen nächsten Blogeintrag zu einer humanen Zeit (17:00) verfassen kann. :) Ein Glück!

Vorher aber erkläre ich kurz den Begriff Gassie, der bei dem ein oder anderen bei meinem letzten Blogeintrag für Verwirrung gesorgt hat. Entschuldigung dafür.

Ein Gassie ist ein Mitglied der Organsisation Gass (German Australian Scholarship Students). Gassmitglieder sind ehemalige Stipis, Stipendiaten, die einst am selben Austauschprogramm mitgemacht haben wie ich und sich nun ehrenamtlich für den Verein engagieren.

Sie organisieren Zusammenkünfte der Stipendiaten und Ehemaligen in Deutschland und Australien, wie Camps oder Regionaltage und unterstützen die aktuellen Stipendiaten wo es geht. Mittlerweile bildet Gass ein großes Netz von jungen, engagierten und supernetten Menschen in ganz Deutschland und Australien, eine super Möglichkeit, Kontakte zu knüpfen. Nach meiner Rückkehr habe auch ich die Ehre, zu einem Gassie zu werden und somit Teil einer großartigen Community zu werden. :)

http://www.gass-germany.de/index.php?m=gass&c=verein --> Die offizielle Erklärung, falls meine zu umständlich ist. :)

Jetzt kommen aber die versprochenen Fotos.

Scarlett und ich wieder vereint!!! Nachdem wir uns außerordentlich dramatisch am Flughafen begrüßt hatten, Scarlett war schreiend auf mich zugelaufen, ich hatte meine Taschen fallen lassen, um ihr entgegenzurennen, schossen wir nun gegen 2:00 morgens, als wir bei daheim ankamen, dieses Foto. Ja, die Uhrzeit sieht man uns an...

Von der Familie wurde ich total süß empfangen. Außer Cosh, Scarletts Mutter, die mich am Flughafen abgeholt hatte, lernte ich Scarletts Familie, Jason, Milly und Ada erst am nächsten Morgen kennen. Sie sind alle superlieb und ich fühlte mich sofort wie ein Teil der Familie. Ada hat mich auch schon zu ihrer 4 . Schwester erkoren. Yes!!! :D

Dann ging es gleich am Morgen nach meiner Ankunft schon durchs winterliche Wetter in die Schule! Aufregend!!!

Ich mache noch einen Blogeintrag über die Schule.

Am Freitagabend ging es zu einem Nachtmarkt in einem Parkhaus, wo es vorallem Essen, aber auch Kleidung und anderes zu kaufen gibt. Es war großartig, hier stoßen so viele Kulturen aufeinander und das Essen ist superlecker!!!

Dumblings. ;-) Lecker!!!

 

Das Leckerste, das ich je gegessen habe: Churros. Eigentlich spanisch, habe ich die aus Donutteig frittierten, knusprigen Stangen hier zum ersten Mal probiert und mich sofort unsterblich verliebt! Noch Karamellsoße dazu und das Glück ist perfekt. Haha, ich glaube am euphorischsten werde ich wohl vom Essen schwärmen...

Am nächsten Tag ging es für Lucy und mich erstmalig ins Herz von Auckland. In unmittelbarer Nähe von dem Laden, in dem Scarlett samstags arbeitet, ist dieses tolle Café, das jetzt wahrscheinlich zwei Stammgäste mehr hat. :) 

Da schlägt das Mädchenherz gleich höher...

Scarletts süßer Laden liegt in der Karangahape Road, eine Straße voller Secondhandläden, in denen es günstig richtig schöne Sachen zu kaufen gibt. Das hier ist zwar weder Scarletts noch ein Secondhandladen, aber günstig und schön ist er auch! Und so könnt ihr euch auch ungefähr den Rest der Shops in der Karangahape Road vorstellen. Traumhaft! Abends verwandelt sich diese Straße übrigens angeblich zum Strich der Stadt. Ich war abends aber noch nicht dort... :P

Das ist immer seltsam: Da steht eingeengt, mitten zwischen den riesigen, hochmodernen Wolkenkratzern solch ein Gebäude, als wäre es vom Himmel gefallen und am falschen Platz gelandet. :D Das sieht man öfter hier.

In Auckland geht es, ähnlich wie in Melbourne, immer rauf und runter. Dabei sind die Straßen teilweise so steil, dass sie von weiter weg aussehen wie eine Wand. Wer die Lehrhohl in Koblenz kennt: So steil sind hier die meisten Straßen mindestens. Auto oder Bus fahren ist also schon ein großes Vergnügen. :)

 

Der Weg runter die Queenstreet, Aucklands Shoppingstraße, Richtung Hafen.

Der beste Musikshop, in dem ich je war! Wenn man da wieder raus kommt, fühlt man sich ganz benebelt...

Diese Cookies werde ich wohl mit am meisten vermissen, wenn es wieder heimwärts geht.

Am Hafen angekommen, nahmen Lucy und ich die nächste Fähre nach Devonport, eine günstige Gelegenheit, um die Skyline zu betrachten. Lucy schoss wie so oft gefühlte Millionen Fotos. :D Aber ich bin dankbar dafür, dann muss ich nicht so viele mit meinem Handy machen.

Die Skyline!!! *-* 

Das Fährhaus bietet wieder ein super Beispiel für diesen krassen Kontrast zwischen Alt und Neu. Sieht es nicht aus, wie ins Bild reingebastelt oder so?! :D 

Zurück am Hafen. Na, was macht Lucy da wieder?! :D

Mein absoluter Lieblingsbahnhof! Sauber, warm, gute Sitzmöglichkeiten, freies Wlan und richtig guter Kaffee! Mein neues zu Hause! :P

Aber der von Glen Eden ist auch ganz hübsch.

Sonntagabend schaute ich mir mit Scarlett und ein paar Freunden von ihr ein professionelles Frisbeematch an, in dem auch Scarletts Biologielehrer mitspielte. Ich kannte diesen Sport zuvor nicht, aber es macht aber einen Riesenspaß, dabei zuzusehen. Die Stimmung war auch richtig gut! 

Das war meine erste Woche im beeindruckenden Auckland. Eine Stadt, die lebt, in der alle Leute superfreundlich sind, in der es selbstverständlich ist, Fremden zumindest ein Lächeln zu schenken. Busfahrer, Verkäufer, Fußgänger: Alle sind stets gut gelaunt und herzlich. Toll!

Ich kann nur sagen, dass ich mich hier superwohl und zu Hause fühle, auch wenn alles total anders ist. Aber dass ich nun am anderen Ende der Welt bin, werde ich wohl trotzdem nie oder erst sehr spät begreifen. Das Internet lässt die Distanz zwischen mir und Deutschland noch mehr schrumpfen, wodurch die Realität noch unbegreiflicher wird. Aber dadurch wurde ich bisher auch vom Heimweh verschont. :)

Bis bald,

eure superglückliche, das Wort "super" wohl viel zu oft anwendende Mascha.

 

Melbourne

Dienstag, 17.06.2014

Jetzt ist es 05:37, noch 1 1/2 Stunden bis ich aufstehen muss, und ich bin hellwach! Schon seit einer Stunde! Oh man, Jetlag ist schlimmer als ich dachte....Gestern war ich den ganzen Tag über wieder totmüde, habe mich aber bis 21:00 wachgehalten! Und jetzt bin ich wach?! Da will mich aber jemand stark veräppeln....

Naja, irgendwann gerade eben, als ich schon eine Stunde wach lag, habe ich dann beschlossen, die Zeit wenigsten sinnvoll zu nutzen und einen Blogeintrag über meinen wunderschönen Tag in Melbourne zu schreiben. Also, los gehts...

Vom Flughafen aus wurden wir, das heißt die Stipendiaten, die noch nach Perth, Auckland und ein kleines Kaff etwas weiter weg von Melbourne weiterreisen mussten, von Gassies in eine Bar gefahren. Dort trafen wir einige australische Stipendiaten, die im Winter in Deutschland gewesen sind, wieder und lernten ein paar australische Gassies kennen.

Ich muss zugeben, dass mir da das Realisieren noch immer schwerfiel. Es war, als säße ich in einer Bar in Koblenz, in der man nur zufällig Englisch spricht und es wäre nur maximal eine halbe Stunde bis nach Hause. Dass mein Heim jetzt am anderen Ende der Welt ist, konnte ich einfach nicht begreifen.

Die Bar war echt cool und sehr stimmungsvoll. Die Atmosphäre war top, Musik war top und die Bedienung und die Gäste extrem gut gelaunt. Neben den supernetten Kontrolleuren am Flughafen boten sie mir einen ersten Eindruck der australischen Lebensheiterkeit. Einfach unvergleichlich! Entschuldigung, wenn das Bild etwas verzerrt ist...

Mein erstes australisches Essen! Ich teilte es mir mit einer anderen Mitreisenden, Amke, weil ich einfach immernoch nicht hungrig war! Gruselig! Das Essen war aber superlecker. So weit ich mich erinnere,  heißt dies Parmachicken, also Huhn mit etwas Käse, Schinkem und Rocula überlegt und dazu mit Rosmarin gewürzte, kartoffelähnliche Pommes. Lecker!

Danach ging es für uns ins Hostel. Meine erste Nacht auf australischem Boden!

Am nächsten Morgen schauten wir das Ende des Fußballspiels England gegen Italien (1:2) im Hostel. Zu meiner großen Freude ist die WM hier populärer als ich dachte und wird regelmäßig übertragen!

Danach ging es ab in die Stadt. Hier sieht man einen riesengroßen Markt. An der Stelle habe ich ein wenig bereut, keine australischen Dollar bei mir zu haben. Aber vielleicht war das auch besser so... ;)

Melbourne hat unglaublich viele, hohe Gebäude. Als Dorfkind kommt man sich hier ein wenig vor wie eine Ameise...

Die Gleise auf der Straße sind für die kostenlose Touristentram, eine praktische Möglichkeit, die Stadt zu entdecken, wenn man wenig Zeit hat und günstig von A nach B zu kommen!

Die Tram von innen.

Seht ihr das?! Eine Deutschlandflagge mitten in Australien! Direkt mal ein Foto geschossen!

Amke und Lucy glücklich Melbourne am entdecken.

Wir hatten übrigens Riesenglück mit dem Wetter....

...und es gab überraschend viele alte Gebäude! Richtig schön!

Ok, will nicht wissen, was diese Giraffe hinter sich hat...

Die letzten beiden Bilder zeigen den wunderschönen Bahnhof. Da fühlt man sich doch gleich wie im 18. Jahrhundert.

Bei dem höchsten Turm dort handelt es sich um den Skytower, auf dem wir auch kurz danach schon die Aussicht genossen...

....nochmal die Höhe von unten überprüft....

...und dann ging es ganz nach oben!

Melbourne ist für seine etwa 4 Millionen Einwohner unglaublich riesig. Das liegt daran, dass die Menschen nicht wie in Deutschland in hohen Mehrfamilienhäusern in die Höhe gestaut leben, sondern  in sich bis über den Horizont hinaus erstreckenden Vororten. in denen jede Familie in meist 1 Etagigen Häusern mit Vorgarten und Garten lebt. Die Australier haben eben viel mehr Platz! Hier geriet das nichts gewohnte Dorfkind erneut ins endlose Staunen...

Aaron, Ich, Lucy, Amke und Nora genossen die Aussicht in vollen Zügen!

Nora und Ich.

Auch auf dem Skydeck wurde die WM übertragen! Aber selbstverständlich habe ich die Aussicht mehr genossen anstatt vor der Glotze zu hängen...

Das sind übrigens Jess uns Henry, zwei Melbourner Gassies, die und während unseres Melbourneaufenthaltes begleiteten und uns ihre Stadt zeigten. Sie sind echt supernett!!!

In einer der von den italienischen Einwanderern geprägten Cafégassen aßen wir zu Mittag. Ein tolles Ambiente! Sowas brauchen wir in Deutschland auch!

Mittagessen!!!

 

Selbst das Grafitti sieht irgendwie kunstvoller aus als bei uns. Und es war an jeder Ecke zu sehen, schien nicht verboten, sondern gewollt.

Dann ging es auch schon wieder  mit dem Taxi zum Flughafen. Ich wäre gern noch länger geblieben!

Am Flughafen hatten wir Probleme beim Einchecken, weil die Dame am Schalter unsere Rückflugticktes von Neuseeland nach Australien sehen wollte, um zu überprüfen, ob wir Neuseeland auch rechtzeitig wieder verlassen könnten. Da wir diese aber nicht hatten und auch nicht wussten, ob die Organisation diese bereits gebucht hatte, telefonierten Jess und Henry aufgeregt um die Wette. Nach einiger Zeit beschlossen sie, schnell ein billiges Ticket zu kaufen, das man leicht wieder umtauschen können würde. 

Ich war an der Stelle nicht sehr nervös, weil Jess und Henry alles für uns regelten! Hieß also, ich konnte mich schön hinsetzen und ihnen beim managen zusehen. :) Lucy dagegen war sehr aufgeregt und da sie zu ihrem Leidwesen keine Ziggarette parat hatte, begann sie zu Singen, zu Tanzen und Herumzuzappeln was für mich schon ein sehr lustiger Anblick war.

Als wir die Tickets schließlich hatten, war es allerdings schon zu spät, um unseren Flug noch zu bekommen. Also mussten wir einen anderen 2 Stunden später nehmen...

Vorher verabschiedeten wir uns von Amke und Nora, die nach Perth fliegen würden, kurz danach auch von Henry und Jess. Ihnen bin ich sehr dankebar für diesen wunderschönen Tag und dass die alles für uns organisiert haben, sodass es für uns sehr entspannt war. Ich hoffe, wir sehen uns bald wieder!

Noch einen letzten Blick aufs wunderschöne Melbourne geworfen und dann ging es wieder ab über die Wolken!

So, das war der Bericht über Melbourne. Inzwischen ist es 06:55 und ich werde gleich aufstehen, um mich für die Schule parat zu machen. Oh man, hoffentlich werde ich nicht allzu müde sein, wünscht mir Glück, dass ich das Jetlag bald überstanden habe!

Ein Bericht, wie es hier so ist, folgt bald. Nur so viel kann ich vorwegnehmen: Es ist allererste Sahne!!!

Bis bald! :)

Auf Reisen...

Dienstag, 17.06.2014

So, hier der versprochene Bericht. Hab mir dann doch mal die Zeit genommen.

Also, am Freitagmorgen begaben wir, das heißt Finn, Mama und ich, uns auf den Weg nach Frankfurt. Ich konnte einfach immernoch nicht realisieren, dass es bald losgehen würde, Begreifen ist wohl nicht so meine Stärke...

So sah es am Abend vor Abflug in meinem Zimmer aus - Ja, ich hatte noch ein wenig zu tun...

Geschafft! Freitagmorgen, kurz vor Abfahrt, konnte ich endlich dieses Foto schießen.

Am Flughafen hieß es Abschied nehmen vom Rest der Familie...man sieht mir wahrscheinlich an, dass ich ziemlich müde war. Wahrscheinlich fiel mehr deshalb auch das Realisieren so schwer...

Einchecken. Habs zum ersten Mal ganz allein gemacht. Aufregend!

Noch schnell ein Foto geschossen...

...und dann ab die Post!!!

Im Flugzeug etwas Schlaf nachgeholt. Hilfe, ich sehe aus als hätte ich wochenlang nicht geschlafen!!!

Abu Dhabi aus der Luft. Eine Stadt mitten in der Wüste! So cool!

Flughafen in Abu Dhabi. Fast noch cooler!!!

 

Flug Nr. 2 - Essen war gar nicht so schlecht. War halt Mitternacht...

Der Hobbit - Vorfreude auf Neuseeland!

Nach 14 langen Stunden Flug, also 23 Stunden nachdem wir in Frankfurt gestartet waren, Ankunft in Melbourne. Aufregend!

Die Reise war angenehm, ich hatte schließlich eine super Reisegruppe! Und so aufregend! Am Ende war ich aber doch ziemlich froh, angekommen zu sein, es war ja doch ein ziemlich langer Flug gewesen.

Nachdem wir überraschend einfach durch die Biokontrolle gekommen waren, wir mussten nur unsere im Flugzeug ausgefüllten Arrival Passes vorzeigen, waren wir auch schon draußen und wurden von den Melbourner Gastfamilien und einigen Gassies empfangen. Dann noch schnell ein Foto geschossen und dann hieß es Abschied nehmen von den meisten anderen Austauschschülern!

Wir werden uns erst in 3 Monaten auf dem Abschlusscamp in Canberra wiedersehen, wenn wir schon unglaublich viel erlebt haben werden...ich bin so gespannt, was die anderen zu berichten haben werden und natürlich auch, was ich zu erzählen haben werde!

...Fortsetzung folgt! :)

Auf dieser Seite werden lediglich die 10 neuesten Blogeinträge angezeigt. Ältere Einträge können über das Archiv auf der rechten Seite dieses Blogs aufgerufen werden.